Männliche Inkontinenz

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Männliche Inkontinenz

Männer mit einer Belastungsinkontinenz leiden unter einem unwillkürlichen Urinverlust, der nicht von Harndrang begleitet ist. Diese Inkontinenz schränkt die Lebensqualität der Betroffenen oftmals erheblich ein, da sie meistens bei körperlicher Anstrengung (Heben, Husten, Niesen, Gehen, Aufstehen) auftritt. Bei besonders starker Ausprägung kann die Inkontinenz sogar in Ruhe (Sitzen, Liegen) auftreten.

Ursächlich sind beim Mann vor allem operative Eingriffe an der Prostata im Rahmen der Behandlung von Prostatakrebs (z.B. radikale Prostatektomie) oder einer gutartigen Prostatavergrößerung (z.B. TUR-P).

Zur Behandlung der Inkontinenz des Mannes steht heute ein breites Spektrum konservativer und operativer Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Die operativen Verfahren reichen dabei von minimal invasiven Schlingenoperation, hin zur Implantation eines künstlichen Schließmuskels.

Durch einfache Diagnostik, kompetente Beratung und Auswahl der geeigneten Therapiemethode kann heute nahezu jedem Betroffenen geholfen werden, so dass eine Dauerversorgung mit Vorlagen, Urinalen oder Kathetern die Ausnahme bleiben sollte.

Aus diesem Grunde haben wir eine Sondersprechstunde für Männer mit Inkontinenz eingerichtet. Diese findet jeden 1. Mittwoch im Monat von 12:00 Uhr bis 14:30 Uhr in der urologischen Poliklinik am Campus Mitte statt. Einen Termin können Sie über unsere Servicezentrale (Tel. 030-450 515 042) vereinbaren.

Wir freuen uns auf Sie.


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