Nierentransplantation

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Nierentranplantation - seit vielen Jahren Routine

Porträtfoto von Herrn PD Dr. F. Friedersdorff
PD Dr. F. Friedersdorff
Porträtfoto von Herrn R. Peters
R. Peters

Die Niere ist ein wichtiges Organ im Haushalt des Körpers und neben dem Flüssigkeitsausgleich zuständig für die Entgiftung, den Knochenstoffwechsel, die Bildung roter Blutkörperchen und den Blutdruck.
Die Folgen einer fehlenden Nierenfunktion sind entsprechend vielfältig – Einschränkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, Blutarmut, Flüssigkeitseinlagerung mit Luftnot und schlechter Herzfunktion, Ansammlung von körpereigenen Abbauprodukten (z.B. Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure) u.v.m.
Bei Kindern führt das Nierenversagen aufgrund ihres wachsenden Organismus zu speziellen Problemen, insbesondere des Wachstums und der Knochenbildung. Kinder mit Nierenversagen sollten daher in speziellen kindernephrologischen Zentren behandelt werden. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von vererbbaren Erkrankungen über Stoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Erkrankungen des Immunsystems bis hin zu chronischen Nierenentzündungen und Fehlbildungen im Bereich der Harnwege.

Bei endgültigem Nierenversagen (terminaler Niereninsuffizienz) ist die Entgiftung - die Blutwäsche ("Dialyse") - zentraler Bestandteil der Therapie bei fehlender Nierenfunktion. Möglichkeiten bestehen hier in der Hämo-Dialyse (Blutwäsche über einen sogn. Shunt-Arm). Alternativ kann die Blutwäsche über das Bauchfell durchgeführt werden (sog. Peritoneal-Dialyse). Die beste Therapie der fehlenden Nierenfunktion - bei Erwachsenen und bei Kindern - ist jedoch der Organersatz mit einem Spenderorgan, die Nierentransplantation.

Zum Download umfangreicher Informationen zur Nierenspende und –transplantation wie sie an unserem Standort Charité Campus Mitte durchgeführt wird, klicken Sie bitte hier.


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