Urheber: Josua Piorr
Copyright und Herausgeber: Charité - Universitätsmedizin Berlin

Zeugungsunfähigkeit und Erektionsstörungen

Zu den sogenannten andrologischen Erkrankungen gehören Störungen der
Zeugungsfähigkeit (Infertilität), Störungen der Hormonbildung im Hoden
(Hypogonadismus) und Störungen der Erektionsfähigkeit (erektile Dysfunktion).

Sie befinden sich hier:

Neue Aspekte der Andrologie betreffen die männliche Verhütung (Kontrazeption) und die Alterungsprozesse des Mannes (Seneszenz).

Zur Behandlung von Fertilitäts- und Erektionsstörungen haben wir für Sie eigene Sprechstunden eingerichtet.

Mehr Informationen zu unserer Spezialssprechstunde Fertilitäts- und Erektionsstörungen am Campus Mitte und Benjamin Franklin.

Andrologisches Labor

Am Standort Mitte

Montag, Mittwoch und Donnerstag 8:00 bis 14:30 Uhr

t.: 030 450 615 150   Frau Stelzer

Urologische Hochschulambulanz

Hufelandweg 5, 3. Stock

Eine Terminanfrage ist auch per Email möglich:

andrologie-labor(at)charite.de.

Leistungsspektrum

Spermiogramme

Wir empfehlen eine sexuelle Enthaltsamkeit von 3 bis 5 Tagen.

Die Abgabe des Spermas erfolgt im Spenderaum des Andrologischen Labors. Es werden folgende Parameter des Ejakulates untersucht

-          Menge         

-          pH Wert

-          Spermienkonzentration (Millionen pro Milliliter)

-          Motilität (Beweglichkeit in%)

-          Vitalität (Eosintest in %)

-          Morphologie(Form der Spermien)

-          MAR-Test (Antikörpertest)

Normozoospermie = normale Ejakulatwerte

Oligozoospermie = verringerte Spermienzahl

Azoospermie = keine Spermien in Ejakulat

Kryokonservierung

Einfrieren und Lagern von Zellen in flüssigem Stickstoff (-196°C). Durch den Vorgang kann die Vitalität nahezu unbegrenzt aufrecht erhalten werden.

 - von Spermatozoen  aus Ejakulat bei  Kinderwunsch z.B. vor Chemotherapie

- von Spermatozoen aus Hodengewebe (Testikuläre Spermienextraktion = TESE)

                z.B. bei Azoospermie

zum Termin der Kryokonservierung   ist das Ergebnis der infektionsserologischen Untersuchung auf Hepatitis (HBsAg, Anti-HCV), HIV (AntiHIV 1 und 2) und Syphilis (TPHA) ,die nicht länger als zwei Wochen zurückliegen, mitzubringen.