Metanavigation:

Hier finden Sie den Zugang zur Notfallseite, Kontaktinformationen, Barrierefreiheits-Einstellungen, die Sprachwahl und die Suchfunktion.

Navigation öffnen

Ihre Familienplanung liegt uns am Herzen!

Wünschen Sie sich ein Kind, alle Versuche waren aber bisher erfolglos?
Haben Sie sich einer Operation (Vasektomie) unterzogen um zukünftig für die Verhütung innerhalb Ihrer Partnerschaft zu sorgen?
Wurde bei Ihnen oder Ihrem Kind eine Erkrankung diagnostiziert, die eine fruchtbarkeitsschädigende Therapie unumgänglich macht?
Möchten Sie die Qualität Ihrer Keimzellen (Spermien) sichern, um eine möglicherweise auftretende, nicht vorhersehbare Qualitätseinschränkung zu verhindern?

Dann können wir Ihnen bestimmt weiterhelfen!

Sie befinden sich hier:

Die Spermienproduktion ist eine höchst komplexe Angelegenheit, die eine Zusammenarbeit vieler verschiedenster Organe bedarf. Kleinste äußere oder innere Faktoren können die Zusammenarbeit innerhalb des männlichen Genitaltraktes aus dem Gleichgewicht bringen und damit zu reversiblen oder irreversiblen Fruchtbarkeitseinschränkungen führen. Gerne helfen wir Ihnen, einen Einblick in Ihren aktuellen Fruchtbarkeitsstatus zu erhalten und in enger Zusammenarbeit mit ihrem behandelnden Urologen die richtigen Maßnahmen zu treffen, um Ihre gewünschte Familienplanung realisieren zu können.

Der männliche Genitaltrakt

  1. Hoden
  2. Ductus epididymidis / Nebenhodengang
  3. Ductus deferens / Vas deferens / Samenleiter
  4. Ampulla ductus deferentis
  5. Vesicula seminalis / Samenblase
  6. Ductus ejaculatorius
  7. Prostata / Vorsteherdrüse
  8. Ausführungsgänge Prostata
  9. Glandulae bulbourethrales / Cowper Drüsen
  10. Glandulae urethrales / Littré Drüsen
  11. Urethra / Harnröhre 
  12. Harnblase

Fertilitätsstörungen

Die Gründe für eine Beeinträchtigung der männlichen Fertilität bis hin zur vollständigen Sterilität sind vielfältig. Dazu gehören organische Ursachen, seelische Gründe, das Alter, die Lebensweise, die Ernährung, Umweltfaktoren, schädigende Vorerkrankungen oder notwendige medizinische Maßnahmen. Durch eine Analyse des menschlichen Ejakulats (Spermiogramm) kann die Samenqualität durch makroskopische und mikroskopische Untersuchungsmethoden definiert werden. Häufig können die Ursachen für eine Qualitätseinschränkung durch Umstellung der Lebensweise oder geeigneter therapeutischer Maßnahmen behoben werden. Die durch ein Spermiogramm erhobenen Ergebnisse können in diesen Fällen den behandelnden Urologen helfen, die am besten geeignete Therapie für jeden Patienten individuell zu entwickeln.

Männlicher Fertilitätserhalt

Durch eine Kryokonservierung humaner männlicher Keimzellen besteht die Möglichkeit einer bereits klinisch gut etablierten Maßnahme der Fertilitätsprotektion. Eine Kryokonservierung von Spermien als Präventivmaßnahme erhöht den Erhalt der Lebensqualität für Männer im reproduktionsfähigen Alter mit noch nicht begonnener oder abgeschlossener Familienplanung, die sich einer fertilitätsschädigenden Therapie unterziehen müssen.  Zu fertilitätsschädigenden Therapien gehören unter anderem Chemotherapien, die Gabe gonadotoxischer Pharmaka, Radiatio oder fertilitätsgefährdende operative Eingriffe. Zudem bietet die Fertilitätsprophylaxe eine uneingeschränkte Familienplanung bei geplanter Durchführung einer Vasektomie, bei großen intraindividuellen Schwankungen der Ejakulatqualität, HIV-diskordanter Paare etc.  Bei diagnostizierter Azoospermie im Ejakulat oder präpubertären Patienten besteht zudem die Möglichkeit der Kryokonservierung von testikulärem Gewebe zur Durchführung von Reproduktionsmaßnahmen.